Schulungsreihe des Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz stärkt regionales Wissen und Vernetzung
Südharz/Bad Sachsa. Wer Gästen eine Region näherbringen möchte, sollte sie selbst gut kennen. Genau hier setzt das Pilotprojekt „Schulungsreihe für touristische Partner im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz“ an. Daniela Kautz, im Biosphärenreservat für Naturtourismus und Besucherlenkung zuständig, stellte das Projekt beim 16. Südharzer Symposium in Bad Sachsa vor.
Ziel der Schulungsreihe ist es, touristischen Akteuren die Besonderheiten, Angebote und Geschichten der eigenen Region näherzubringen. Denn häufig fehlt im touristischen Alltag die Gelegenheit, die vielfältigen Ausflugsziele und Angebote vor der eigenen Haustür selbst kennenzulernen.
Sechs Schulungen haben bereits stattgefunden. Besucht wurden unter anderem die NaturErlebnisHöhle Heimkehle, der Bauerngraben, das Besenbinderdorf Hainrode und der Karstwanderweg, Questenberg, das ErlebnisZentrum Röhrigschacht Wettelrode sowie das Europa-Rosarium.
„Touristische Gastgeber sind wichtige Botschafter ihrer Region. Wenn sie die Besonderheiten selbst kennen und erleben, können sie ihren Gästen ganz persönliche und authentische Empfehlungen geben“, so Daniela Kautz.
Bei den Schulungen geht es deshalb nicht nur um fachliche Informationen, sondern vor allem um das eigene Erleben der Orte und den Austausch untereinander. Drei weitere Schulungen sind noch in diesem Jahr geplant.
Mit dem Projekt möchte das Biosphärenreservat die Vernetzung touristischer Akteure stärken, regionale Angebote sichtbarer machen und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Tourismusentwicklung im Südharz leisten.
Wer seine Region kennt, kann Gäste dafür begeistern.